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Finanzielle Unterstützung für Archivservices in der Ukraine für Historiker und Historikerinnen an deutschen Universitäten

Die Ausschreibung richtet sich an Historikerinnen und Historiker, die an eine deutsche

Hochschule angebunden sind und die im Rahmen ihrer Masterarbeit, einer Dissertation oder

eines Postdoc-Projekts zu Themen der ukrainischen bzw. deutsch-ukrainischen Geschichte

arbeiten.

Die Ausschreibung richtet sich an Historikerinnen und Historiker, die an eine deutsche 
Hochschule angebunden sind und die im Rahmen ihrer Masterarbeit, einer Dissertation oder 
eines Postdoc-Projekts zu Themen der ukrainischen bzw. deutsch-ukrainischen Geschichte 
arbeiten. 

Die Deutsch-Ukrainische Historische Kommission (DUHK/УНІК) hat bis 2022 jeweils drei
Stipendien für Forschungsaufenthalte ukrainischer bzw. deutschsprachiger 
Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen in Deutschland bzw. der 
Ukraine vergeben. Seitdem macht der Krieg die Finanzierung von Forschungsaufenthalten an 
ukrainischen Forschungseinrichtungen unmöglich. Die Kommission will jedoch weiterhin 
helfen und ermöglichen, Forschung zur Ukraine auch außerhalb ihrer Grenzen zu betreiben.

Daher werden die Mittel, die für Aufenthalte in der Ukraine vorgesehen waren, zur 
Bezahlung von Dienstleistungen ukrainischer Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen 
vergeben. Die Ausschreibung richtet sich weiterhin vorrangig an Forschungsvorhaben, die 
auf Archivquellen basieren, steht jedoch auch offen für Projekte, die Bestände aus dem 
gesamten GLAM-Bereich (Galleries, Libraries, Archives, Museums) nutzen – also 
Bibliotheken, Forschungsinstitute, Kulturerbe-Einrichtungen und Museen.

  • Förderfähig sind insbesondere folgende Leistungen:
    Dienstleistungen ukrainischer Archiv-, Bibliotheks-, Museums- und anderer GLAMEinrichtungen (wie z.B. die Erstellung von Kopien, Scans oder digitalen 
    Reproduktionen von Archiv- und Bibliotheksmaterialien, Handschriften, Fotografien 
    oder Museumsobjekten)
  • Übersetzungen ukrainischer Texte
  • der Durchführung von Oral-History-Interviews mit Ukrainerinnen und Ukrainern

Die zur Verfügung stehenden Mittel werden je nach Anzahl sowie Qualität der Bewerbungen 
vergeben. Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung gehen die Bewerber und Bewerberinnen 
für ihre Unkosten zunächst in Vorlage und erhalten anschließend nach Vorlage der Belege 
den Betrag oder die Beträge zurückerstattet. Eine Erstattung bereits gezahlter 
Dienstleistungen, ebenso wie die Übernahme von Fahrt- und Übernachtungskosten, ist nicht 
möglich.


Bewerbungsschluss ist der 09. Mai 2026.

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein: 

  • Projektskizze mit einer genauen Beschreibung der Ziele und Methoden des 
    Forschungsvorhabens auf maximal drei Seiten
  • Begründung der Notwendigkeit der beantragten Dienstleistungen (Archiv-, Bibliotheks- oder sonstige GLAM-Services) und/oder Übersetzungen
  • Eine Aufstellung der geplanten Ausgaben
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Kopien Ihrer bisherigen Abschlüsse
  • Erklärung, ob das Forschungsvorhaben von einer anderen Stelle finanziell gefördert wird

Gutachten sind nicht erforderlich. Über die Bewerbungen entscheidet ein aus Mitgliedern 
der DUHK bestehender binationaler Ausschuss nach dem Kriterium wissenschaftlicher 
Qualität und Durchführbarkeit des Vorhabens. Sie werden zeitnah nach Ablauf der Frist über 
den Ausgang des Verfahrens informiert.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen gebündelt in einer PDF-Datei per E-Mail an: duhk@lrz.unimuenchen.de

Die DUHK-Stipendien werden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus 
Mitteln des Auswärtigen Amts (AA) zur Verfügung gestellt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Koordinatorin der DUHK:

Olha Soroka, M.A.
Ludwig-Maximilians-Universität München
Historisches Seminar
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
duhk@lrz.uni-muenchen.de
Telefon: +49 (0) 89/ 2180 - 3056