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Konferenzen der Deutsch-Ukrainischen Historischen Kommission: Konzept und Bewerbungsbedingungen

Die jährlichen internationalen Konferenzen der Deutsch-Ukrainischen Historischen Kommission bilden eine zentrale Plattform für den wissenschaftlichen Austausch zwischen ukrainischen, deutschen und internationalen Forschenden. Ziel ist es, zentrale Fragen der ukrainischen Geschichte im breiteren europäischen und transnationalen Kontext zu diskutieren.

Ziel der Konferenzen ist die Förderung eines interdisziplinären und internationalen Dialogs in Bereichen wie Geschichtswissenschaft, Erinnerungskultur, Staatsbildungsprozessen, imperialen und postimperialen Transformationen sowie aktuellen historiographischen Ansätzen. Die thematischen Schwerpunkte wechseln jährlich und decken unterschiedliche Epochen und methodische Perspektiven ab.

Die Konferenzen finden jährlich statt und werden an wechselnden Orten durchgeführt, darunter Deutschland, die Ukraine sowie weitere europäische Wissenschaftszentren. Dies trägt zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit bei.

Teilnahme und Bewerbung

Zur Teilnahme eingeladen sind Forschende aus der Ukraine, Deutschland und anderen Ländern, einschließlich Promovierender und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.

Für eine Bewerbung sind einzureichen:

  • ein Abstract (500–800 Wörter),
  • ein kurzer Lebenslauf (max. 1 Seite).

Die Bewerbung ist in einer PDF-Datei bis zum angegebenen Einsendeschluss an die Koordinationsstelle der Kommission zu senden.
Die Arbeitssprache der Konferenz ist Englisch. Das Format kann sein:

  • Präsenzveranstaltung,
  • Hybridformat (online und vor Ort).

    Die Bewerberinnen und Bewerber können ihre bevorzugte Teilnahmeform angeben.

Finanzierung und organisatorische Bedingungen

Die Organisatoren übernehmen:

  • Unterkunftskosten,
  • Reisekosten (nach vorheriger Absprache).

Die Konferenzen werden durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland gefördert.