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Konferenz

„Kriege in der Ukraine im 20. und 21. Jahrhundert: Medien, Experten, Desinformation“ - Konferenz 2022

Im Oktober 2022 fand in Regensburg eine internationale wissenschaftliche Konferenz statt, die sich mit der Rolle von Medien, Expertenwissen und Desinformation in den Kriegen in der Ukraine im 20. und 21. Jahrhundert befasste. Die Veranstaltung wurde von der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission organisiert, darunter Polina Barvinska, Guido Hausmann, Tanja Penter und Yurii Shapoval.

Die Konferenz fand am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg statt.

Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit: 

  • dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), 
  • der Nationalen I.-I.-Metschnikow-Universität Odesa durchgeführt.

Die Finanzierung erfolgte durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland.

Ziel der Konferenz war es zu untersuchen, wie Medien und Expertendiskurse Wahrnehmungen von Krieg prägen, Gewalt legitimieren und die öffentliche Meinung beeinflussen. Besonderes Augenmerk lag auf dem Zusammenspiel von Wahrheit und Propaganda sowie von Information und Desinformation im Krieg, insbesondere im Kontext des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.

Das Programm umfasste thematische Sektionen zu:

  • Propagandanarrativen im russischen Krieg gegen die Ukraine,
  • Instrumentalisierung historischer Narrative,
  • der Rolle der Medien in der Darstellung von Krieg,
  •  medialen Aspekten des Ersten Weltkriegs,
  • Propaganda im Zweiten Weltkrieg,
  • sowjetischen Traditionen der Propaganda und Mythenbildung.

Den Hauptvortrag hielt Anastasia Magazova (Berlin), die soziale Medien als Instrument moderner Kriegsführung analysierte.

An der Konferenz nahmen führende internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil, darunter Yaroslav Hrytsak, Martin Schulze Wessel, Andreas Umland, Ricarda Vulpius, Kai Struve, Ihor Shchupak und weitere.

Das Programm umfasste zudem eine Buchpräsentation von Yaroslav Hrytsak („Подолати минуле: глобальна історія України“, 2021).

Die Konferenz stellte eine wichtige Plattform für den interdisziplinären und internationalen Austausch über die Rolle von Medien und Wissen in vergangenen und gegenwärtigen Kriegen dar.
 

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